Venenzentrum Bad Oeynhausen

 
 

Sie haben richtig gewählt: seit über 40 Jahren werden von uns Krampfadern an den Beinen behandelt.


Beginnend mit dem klassischen Stripping vor ca. 100 Jahren mit grober Schnittführung, auch verbunden mit hohem Blutverlust suchte man nach schonenderen Methoden, ein Krampfaderleiden behandeln zu können. Ein konkurrierendes Verfahren war die Verödung von krankhaften Venen. Eine chemische Substanz (Dodecan) wurde in die Vene mit einer Nadel eingespritzt, diese Substanz zerstörte die Veneninnenwand und über eine Entzündung mit Blutthrombosierung wurde das betroffene Gefäß verschlossen. Diese Behandlungstechnik war unkontrollierbar in der Folgereaktion im Gefäß, sodass Venenentzündungen als auch Thrombosen eintraten.

So begannen wir in den 70er Jahren, die operativen Vorgehensweisen zu verfeinern.

Die Schnitte wurden auf ca. 2-4 mm Länge begrenzt, zur Vermeidung von Blutverlust wurden insbesondere die Stammvenen fraktioniert, d.h. in Längen von 20 bis 50 cm mit feinen Häkchen und Klemmchen entfernt. Durch die feineren Operationsverfahren mit geringen Gewebeverletzungen und minimalem Blutverlust wurden Venenoperationen zunehmend ambulant durchgeführt.

 

Auf der Seite der Diagnostik begannen wir mit Tastbefunden und passiven Tests am Venensystem. Aufwendig war nur die sog. Phlebografie, die Röntgenaufnahme.

Herrlich ,wenn wir heute mit der Doppler- und Duplex-Untersuchung unblutig alle Veränderungen am Venensystem diagnostizieren und kontrollieren können.


Auf der Seite der Therapie wurden chirurgische Instrumente entwickelt, die minimal-invasive Vorgehensweisen ermöglichen. Aber auch in der Zerstörung von Krampfadern werden noch chemische Substanzen verwendet z.B. Schaumverödung.

Physikalisch werden über Energie Venen im wahrsten Sinne des Wortes verbrannt.

Laser, Radiowellen, Infrarot ,Heißluft usw.

Im Gegensatz zu den operativen Verfahren bleiben bei den chemischen und physikalischen Methoden die zerstörten Venenreste im Bein.

Willkommen im Venenzentrum Bad Oeynhausen